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Baden-Baden Umgebung
Schloss Favorite
Unbedingt besuchen sollten Sie dieses Kleinod unter
den barocken Schlossbauten.
Wenige Jahre nach dem Tode des
Markgrafen Ludwig Wilhelm I. von Baden
(Türkenlouis) (1655-1707), ließ dessen
Witwe Markgräfin Augusta Sibylla (1675-1733)
nahe dem Stadtteil Förch ihr "Lustschloss" zur
"Favorite" als Sommerresidenz errichten. Es liegt
inmitten eines ausgedehnten, wunderschönen
Parkes.
Die Bauausführung leitete Hofbaumeister Johann
Michael Ludwig Rohrer. Schon die Außenfassade
mit ihrem ungewöhnlich erscheinenden Bewurf
von Granitstückchen und Murgkieseln weist auf
den besonderen Reiz dieser Anlage hin. Eine
doppelläufige Freitreppe führt zur
Beletage empor, in der sich getrennt durch den
über drei Stockwerke hinziehenden Mittelsaal,
die Sala terrena, die Zimmerfluchten der
Markgräfin und ihres Sohnes und Erbprinzen
Ludwig Georg (1702-1761) befinden.
Die Innenräume beinhalten nicht nur
sämtliche Farbreflektionen, auch die
künstliche Welt zeugt von avantgardistischen
Zügen der damaligen Zeit. Mehr als 1500
Ausstellungsstücke können Sie
bewundern.
Darunter auch Marmor aus Stuck, Blumenspaliere aus
Pappmaché, Blumen aus Stoff,
äußerst individuelle Schüsseln aus
Porzellan in Form von Eberköpfen... - man
muß es einfach gesehen haben.
Besonders beeindruckend ist das Spiegelkabinett mit
313 Spiegeln und 72 auf Pergament gemalten
Bildnissen. Es gibt auch ein Chinesisches Zimmer,
ein Florentiner Zimmer und einen achteckigen
Festsaal.
Besucherzentrum Tel. 07222-41207
Öffnungszeiten:
16. März bis 30. September: 10 – 18 Uhr
1.Oktober bis 15. November: 10 – 17 Uhr
Stündlich Führungen. Letzte Führung
eine Stunde vor Schließung.
Anfahrt: Von Baden-Baden auf der B3 Richtung
Rastatt, über Haueneberstein, Richtung
Förch, 5 km von Kuppenheim entfernt.
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Schloss
Favorite Rastatt mit Garten und
Eremitage
Herausgeber: Staatliche Schlösser und
Garten Baden-Württemberg in
Zusammenarbeit mit dem Staatsanzeiger
Verlag, Stuttgart
Sigrid Gensichen, Ulrike Grimm, Manuel
Bechtold
96 Seiten, 100 Abb., Klappenbroschur,
Deutscher Kunstverlag München
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