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Römische
Bäder (Badruinen)


Lage der
römischen Bäder
(Zeichnung nach Schallmayer von Wolfgang Peter)
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Die Römischen Badruinen befinden sich
unterhalb des Marktplatzes und unterhalb des
Friedrichsbades.
Die Kaiserbäder, die 213-217 n. Chr. im
Auftrag des römischen Kaisers Caracalla in
luxuriöser Weise ausgebaut worden sind, liegen
unter dem Marktplatz zwischen Stiftskirche und
Altem Dampfbad. 1847 sind die Kaiserbäder bei
Bauarbeiten an der Stiftskirche entdeckt worden. Zu
der prachtvollen Anlage gehören zwei Becken
zur Abkühlung des Thermalwassers, zwei
Badebecken und ein Heißluftraum. Ihre Form
und Ausdehnung wird auf dem Marktplatz durch
schwarzes Kopfsteinpflaster verdeutlicht.
In einiger Entfernung zu den Kaiserbädern
waren die wesentlich einfacher ausgestatteten
Soldatenbäder, die ein Heißbad, ein
Warmluftbad, ein Luftschwitzbad und mehrere
Schwimmbäder umfassten, eingerichtet. Das
sogenannte Hypokaustensystem der Unterboden- und
Wandheizung dieser Bäder kann durch
große Glasscheiben unterhalb des
Friedrichsbades gut eingesehen werden.

Wasserspeier des Cohors XXVI
Der Wasserspeier wurde von der in Aquae
stationierten Einheit hergestellt und stand
möglicherweise in den "Soldatenbädern"
Die Infanterietruppe hatte eine Sollstärke von
500 Mann und bestand ursprünglich aus
Soldaten, die das römische Bürgerrecht
besaßen. Der Steinbock kommt als Wappentier
häufig beim Militär vor, besonders oft
bei der Legion XXII.
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