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Friedrich Hecker wurde am 28. 11. 1811 in
Eichtersheim, Baden geboren.
Nach seinem Studium in Heidelberg (1834) und München
bestand er die Juristische Staatspruefung. Danach
absolvierte er eine Beamtenlaufbahn.
1842 wurde er als bisher jüngstes Mitglied der
Liberalen Oppositionspartei in die zweite Kammer des
badischen Landtags gewählt. Es wurde nach dem
Zensuswahlrecht verfahren. Der Großherzog konnte sich
über die Beschlüsse des Parlaments hinwegsetzen.
Sehr schnell fiel Hecker als radikaler Redner auf.
Hecker versuchte im Jahre 1848 die Forderungen und Thesen
der Revolution durchzusetzten, hatte aber im Parlament
keinen Erfolg. Eine Gruppe von radikalen Republikanern
wollte diesen Zustand nicht hinnehmen und plante deshalb in
Konstanz den "Heckerzug". Der Plan von Hecker scheiterte
recht kläglich: Es kam zwischen den Bundestruppen und
den Revolutionären südlich von Freiburg zu den
ersten Scharmützeln. Die Hecker-Anhänger hatten
sich nicht mit anderen Revolutionstruppen
zusammengeschlossen, so waren sie hoffnungslos unterlegen.
Hecker floh in die Schweiz und emigrierte von dort aus in
die USA.

Heckers Abreise in die USA im Jahre 1848
Im Mai 1949 Hecker reiste Hecker mit den Freiwilligen aus
Amerika an, da es den Revolutionären gelang, den
Großherzog zu vertreiben und die Republik auszurufen.
Hecker kam jedoch zu spät und emigrierte endgültig
in die USA.
1861 warb er in den USA für die 24. Infanterie, wo er
zeitweise Kommandant war. Außerdem war er Colonel der
82. Ilinois-Infanterie in Chicago. Mit dem Heckerregiment
kämpfte er am Bull Run und bei Chancellorsville, wo er
schwer verwundet wurde.
Ende 1863 zog er sich auf seine Farm zurück, wo er 1881
starb.
Das Guckkastenlied
vom großen Hecker
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