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BADEN-BADEN
Geschichte
Friederike von Baden (1781-1826)
Friederike von Baden wurde am 12. Mai 1781 in
Karlsruhe geboren. Sie wuchs mit fünf
Schwestern und einem Bruder am markgräflichen
Hof auf und war wie ihre Geschwister dazu bestimmt,
eine standesgemäße Ehe einzugehen, um in
Zeiten des sich abzeichnenden politischen Wandels
in Europa Vorherrschaft und Einfluss des Adels
wahren zu helfen.
Ausersehen wurde für Friederike von Baden der
schwedische König
Gustav IV. Adolf ,
der zum Zeitpunkt seiner Vermählung mit der
16jährigen badischen Prinzessin am 31. Oktober
1797 19 Jahre alt war. Die junge Königin hatte
mit ihrem als dümmlich und arrogant
beschriebenen Gatten kein Glück. Davon konnten
auch die Mitglieder des badischen Herrscherhauses
bei den Besuchen des schwedischen Königspaares
in Deutschland ein Bild gewinnen.
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König
Gustav IV. Adolf
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1809 waren die Schweden ihren König leid,
setzten ihn am 29. März ab und verwiesen ihn
des Landes.
Königin Friederike kehrte mit ihren Kindern in
ihr Heimatland Baden zurück. 1812 wurde ihre
Ehe geschieden.
Die schon immer zum Kränkeln neigende
Exmonarchin hatte allerlei gesundheitliche
Beschwerden zu ertragen und suchte deshalb
Linderung in den Thermen der Kurstadt Baden-Baden.
1820 mietete sie sich ein Haus an der
Lichtentaler Allee, welches sie 1821 kaufte.
Die Stadt Baden-Baden dankte ihr diese
Entscheidung, indem sie Königin Friederike zur
ersten Ehrenbürgerin der Stadt ernannte.
Königin Friederike konnte sich dieser
Würde und der wohltuenden Aufenthalte im
Oostal nur wenige Jahre erfreuen. Im Winter 1823
erkrankte sie schwer an "Wassersucht", der sie mit
Kuraufenthalten in Baden-Baden begegnen wollte, wo
sie sich letztmals im Sommer 1826 aufhielt.
Im Alter von 45 Jahren starb Königin
Friederike am 25. September 1826 im schweizerischen
Lausanne. Ihre letzte Ruhestätte fand die
unglückliche Königin in der
Fürstengruft der badischen Markgrafen in
Pforzheim.
Von Rika Wettstein, Baden-Baden
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