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"Mehr Nähe
als ich zu Baden-Baden empfinde kann man kaum zu
einer Stadt haben."
Frank
Elstner
Tim Maria Franz
(genannt Frank) Elstner wurde am 19. April 1942 im
österreichischen Linz geboren. Durch seine
Eltern, beide Schauspieler in Baden-Baden, kam er
schon früh mit Showbusiness und
Bühnenbrettern in Kontakt.
Frank Elstner verbrachte seine ganze Kindheit in
der Kurstadt. Er besuchte in Baden-Baden die
Volksschule, war auf dem Markgraf-Ludwig-Gymnasium,
bis er dann mit 14 Jahren nach Rastatt
wechselte.
Bereits als Zehnjähriger begann seine eigene
Karriere: Der Südwestfunk in Baden-Baden gab
Elstner die Hauptrolle in der
Hörfunkbearbeitung von Walt Disneys
«Bambi». In den folgenden Jahren wurde
der Teenager eines der meistbeschäftigten
Funkkinder Deutschlands. Darunter litt schnell die
Schule. Er verließ sie nach der 13. Klasse -
ohne Abitur. Doch während der Oberstufe hatte
Elstner nebenbei Schauspielunterricht genommen und
so ging es ohne Abschluss, dafür mit
Künstlernamen (Christian Kort) an das
Karlsruher Kammertheater. Gleichzeitig machte
Elstner ein Redaktionsvolontariat bei den
"Badischen Neuesten Nachrichten".
Frank Elstner sagt über Baden-Baden, dass
diese Stadt den Vorteil hat, überschaubar zu
sein. Für ihn ist es eine gemütliche
Stadt, weil für ihn überall an jeder Ecke
angenehme Erinnerungen aufkommen, auch heute noch.
Er kennt jedes Restaurant, genießt den
Einkaufsbummel.
Baden-Baden ist für ihn einmalig auf der Welt.
"Viel kleiner als New York, aber trotzdem so
international."
Als 21-Jähriger fing das Multitalent Tim
Elstner bei Radio Luxemburg (RTL) an. Hier bekam er
auch den Vornamen "Frank". Schnell wurde Elstner in
Luxemburg zu einem der beliebtesten Moderatoren,
und auch in Deutschland stieg sein
Bekanntheitsgrad. Er trat als Schauspieler auf und
moderierte die "Fernsehlotterie".
Der eigentliche Durchbruch gelang ihm im Jahr 1974
mit den "Montagsmalern" beim Südwestfunk
Baden-Baden, die er bis 1979 insgesamt mehr als
50-mal moderierte.
Im Gegensatz zu zu vielen Kollegen hat sich Elstner
neben der Moderation ein zweites Standbein
geschaffen, die Produktion von TV-Shows. Sein
größter Erfolg: die Erfindung und
Entwicklung der ZDF-Show "Wetten, dass...?", die er
sechs Jahre moderierte.
Danach folgen einige Flops, wie z.B. "Nase vorn",
erst mit "Aber Hallo" und "Jeopardy" fand Elstner
wieder zu sich und alter Form.
Heute ist Frank Elstner, der jeden Tag eine Stunde
joggt, gern Burgunderwein trinkt und sich die fast
weißen Haare nicht mehr färbt, nach
einem Ausflug zu RTL wieder in den Schoß der
öffentlich-rechtlichen Sender
zurückgekehrt.
Aus dem E-Werk in Baden-Baden sendet der SWR die
wöchentliche Talkshow "Frank Elstner: Menschen
der Woche", immer samstags um 22.20 Uhr im
Südwestfernsehen. Die Sendung trägt nicht
nur den Namen Elstner, sondern wird auch von ihm
maßgeblich geprägt. Er präsentiert
eine Mischung aus Talk und Magazin mit Nachrichten-
und Unterhaltungswert. In der einstündigen
Sendung kommen jeweils bis zu sieben Gäste zu
Wort, die für Schlagzeilen jeglicher Art
sorgten.
Am 3. November 2001 konnte er seinen bisher wohl
prominentesten Gast, die persische Ex-Kaiserin Farah
Diba, in seiner
Sendung begrüßen.

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