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Natürlicher Startpunkt des
Rundkurses ist die Goldstadt Pforzheim. Hier
befindet sich das in der Welt einmalige
Schmuckmuseum, mit Originalen aus fünf
Jahrtausenden, das Technische Museum, ein
Mineralienmuseum und die Edelsteinausstellung.
Durch das Nagoldtal geht es weiter bis zum
heilklimatischen Kurort Schömberg. Die
Attraktion des auf einem Hochplateau liegenden
Ortes ist das "Höhenwellenbad" mit
Wasserrutsche. Das nächste Ziel auf der
Hauptstrecke ist Bad Liebenzell mit dem bekannten
Mineralwasser. Entspannend sind die Sauna-Anlage
"Pinea" und die Dampfgrotte im Paracelsusbad.
Weiter entlang der Nagold aufwärts ist der
Teilort Hirsau, dessen Klosterruine und die
über 900 Jahre alte Aureliuskirche von
großer Vergangenheit künden. Hirsau
gehört zur Kreisstadt Calw und in einem der
schönen Fachwerkhäusern im Altstadtkern
wurde Hermann Hesse geboren. (Sehenswert das
Hermann Hesse Museum). Im Juli und August finden in
Calw die Klosterspiele und anspruchsvolle Konzerte
statt.
In einem Seitental liegt das traditionsreiche
Heilbad Bad Teinach-Zavelstein mit modernen
Kureinrichtungen. In der Dreifaltigkeitskirche ist
die "Kabbalistische Lehrtafel" sehenswert und die
St. Candidus Kirche ist die älteste Kirche in
Süddeutschland. Zauberhaft ist die
Krokusblüte im Frühjahr. Ein lohnender
Abstecher ist der Besuch von Neubulach. Sehr
interessant ist eine Führung durch das
Silberbergwerk "Hella Glück", in dem auch
erfolgreich Asthma therapiert wird. Weiter durch
das Teinachtal erreicht man Neuweiler, hier lohnt
sich der Gang ins Heimatmuseum. Zu besichtigen gibt
es Gegenstände, die zur Arbeit in vergangenen
Tagen in Haus, Hof und Wald verwendet wurden.
Nagold liegt am Zusammenfluss von Nagold und
Waldach und hat einen schönem Stadtkern.
Sehenswert ist die Burgruine Hohennagold und die
über 1000jährige Remigiuskirche, sowie
Nagolds Wahrzeichen "der Alte Turm". Weiter geht
die Route zum Städtchen Altensteig, das auch
eine Ruhepause wert ist: "Historischer Weg", Altes
Schloss und Stadtmuseum. Das nächste
größere Ziel ist Freudenstadt, zu
erreichen über Pfalzgrafenweiler (mit
Deutschlands höchsten Tannen) und Dornstetten
mit seinem 2600 Meter langem Barfußpark. In
Freudenstadt mit seinem unverwechselbaren
Marktplatz, der von Arkaden gerahmt ist, wird
Gesundheit groß geschrieben: Panoramabad,
Fichtennadelbad und Bewegungstherapie. Zu
besichtigen gibt es das Besucherbergwerk
"Friedrichs-Fundgrube".
Versteckt in einem kleinen, idyllischen Seitental
liegt Bad Rippoldsau-Schapbach. Das kleine Mineral-
und Moorbad ist das höchstgelegene im
Schwarzwald. Zu bestaunen sind dort der
Glaswaldsee, ein so genannter "Karsee", ein Relikt
aus der Eiszeit. Solche eiszeitlichen Schätze
gibt es auch in Baiersbronn, einen Ort, den man
schon mehr als Ferienland bezeichnen darf. In den
Hochtälern Mitteltal, Obertal und Tonbach
liegen die weithin bekannten Gourmet-Restaurants.
Klosterreichenbach mit seiner Klosterkirche der
Zisterzienserabtei, liegt direkt an der
Schwarzwald-Bäderstraße. Nun steigt die
Route bis zur Hochfläche Seewald-Besenfeld
stetig an. Hier liegen reizvolle kleine Ortschaften
fast wie Waldinseln. Die Nagold-Quelle,
Flößerseen und die Riesenrutschbahn
liegen auf dem Weg nach Enzklösterle, einem
lebendigen Ort im Enztal: lebensgroße
Weihnachtskrippen-Ausstellung, Ausstellung "vom
Holzfällerdorf zum Luftkurort", Darstellung
der alten Waldberufe
(Köhler/Flößer),
Rußhütte und Kohlenmeiler. In der
Nähe liegen der Wildsee und Hohlohsee mit
urweltlich anmutenden Hochmooren.
Durch das Tal der großen Enz erreicht man
nach wenigen Kilometern die Thermen von Bad Wildbad
mit seinem "Palais Thermal". Genießer der
hohen Badekultur des Orients kommen beim Besuch
dieses Bades im maurischen Stil ins Schwärmen.
Für Sportliche gibt es auf dem Sommerberg
einen "Bikepark". Auf 720 Meter Höhe erreicht
man das auf dem gleichnamigen Höhenrücken
gelegene Dobel. Wie eine Sonneninsel liegt der
heilklimatische Kurort inmitten ausgedehnter
Wälder mit hoher Sonnenscheindauer, Nebel- und
Fönfreiheit. In einer schönen Waldstrecke
windet sich die Strasse hinunter ins Albtal nach
Bad Herrenalb, dem traditionsreichen Heilbad.
Die neu gestaltete "Siebentäler-Therme" mit
dem Prießnitz-Spa ist ein multimediales
Wohlfühl- und Gesundheitserlebnis. Abends wird
das Thermalbad zur Klangtherme. Das Licht und die
Musik sind im Raum, sowie direkt im
körperwarmen Wasser. Sehenswert ist auch das
Spielzeug-Museum, mit Puppenstuben aus der
Biedermeier- und Gründerzeit und die in
unmittelbarer Nähe befindliche
Klosterkirche.
In einer Westschleife führt die
Bäderstraße nun über eine
aussichtsreiche Hochstrecke wieder ins Murgtal nach Gernsbach mit historischer Altstadt, Brunnen
und Stadtbefestigung. Über den Dächern
der Murgtalstadt liegt mitten in den Weinbergen das
Schloss Eberstein.
Höhepunkt auf der Route der
Schwarzwald-Bäderstraße ist zweifellos
Baden-Baden.
Von hier wendet sich die Route wieder ostwärts
und zwar murgaufwärts auf die Stadt
Gaggenau-Bad Rotenfels zu. Mittelpunkt ist das
Badezentrum "Rotherma", ein Badevergnügen
besonders für junge Leute. Landschaftlich sehr
reizvoll ist die Höhenstrecke und der Weg
durch die Moosalb bis ins Albtal hinein nach
Waldbronn, einem modernen Kurort mit Thermalbad,
Eislaufhalle, Tennis und Tauchschule. Die letzte
Station des Rundkurses, bevor man wieder am
Ausgangspunkt in Pforzheim angelangt ist,
heißt Neuenbürg. Hier darf man sich auf
keinen Fall das aufwendig und liebevoll gestaltete
"Regionalmuseum Nordschwarzwald" im Schloss mit der
außergewöhnlichen Inszenierung "Das
kalte Herz" von Wilhelm Hauff entgehen lassen.
Danach lohnt sich eine Führung durch den
Besucherstollen des ehemaligen Silber-Bergwerkes
"Frisch-Glück".
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