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Auch die
Semperoper wurde im August 2002 schwer durch die
"Jahrhundertflut“ beschädigt. Elbwasser drang
bis zu 8 Meter hoch in das Gebäude ein. Die
Kellergeschosse und Treppenhäuser wurden
teilweise schwer beschädigt. Auch die Technik
der Semperoper wurde stark in Mitleidenschaft
gezogen.
Die Semperoper wurde nach Plänen von Gottfried
Semper (1803-1879) erbaut. Semper stammte aus einer
wohlhabenden Hamburger Familie. Er studierte
Architektur und Kunsttheorie. In der Zeit von 1834
bis 1849 lebte er in Dresden und baute dort u. a.
das erste königliche Hoftheater (Semperoper),
die Gemäldegalerie (Sempergalerie) und die
Dresdner Synagoge. Wegen seiner Teilnahme an den
Maiaufständen 1849 musste er ins Ausland
fliehen und war danach in Zürich, Paris,
London und Wien tätig. Er starb am 15. Mai1879
in Rom.
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Festspielhaus
Baden-Baden
unterstützt
Semperoper Dresden.
Eine
spontan initiierte Spendenaktion von Besuchern,
Freunden und Mitarbeitern des Festspielhauses
Baden-Baden anlässlich des Konzertes der
Metropolitan Opera New York am 18. und 19. August
2002 hat für die Unterstützung der
hochwassergeschädigten Dresdner Semperoper
einen Betrag von rund 11.300 Euro erbracht. Der
Intendant und Geschäftsführer des
Festspielhauses Baden-Baden Andreas
Mölich-Zebhauser zeigte sich positiv
überrascht von der Spendenbereitschaft des
Publikums, das er vor dem Konzert von der Aktion in
einer kurzen Ansprache unterrichtet hatte: "Wir
sind sehr zufrieden und dankbar, dass eine solche
Summe an nur einem Abend zusammen kommt", sagte der
Intendant. Mitglieder des Freundeskreises des
Festspielhauses sammelten in der Pause und nach dem
Konzert die Spenden. Am Dienstag wurde mit dem
geschäftsführenden Direktor der
Semperoper, Roland Beneke, vereinbart, die Summe
auf das Sonderkonto der Semperoper-Stiftung zu
überweisen. Nach Auskunft des
stellvertretenden Intendanten des Traditionshauses
an der Elbe sind die Schäden an Gebäude
und Einrichtung noch immer nicht zu beziffern. "Wir
sind sehr dankbar für diese Spende", so
Beneke, "sie hilft uns, die wohl immensen Kosten
für die Beseitigung der Schäden zusammen
zu dämpfen." 1999 hatte das Festspielhaus
Baden-Baden gemeinsam mit den Dresdnern die
Strauss-Oper "Elektra" in Baden-Baden gezeigt.
Seitdem besteht eine enge Verbindung zu Intendant,
Orchester und Team der Sächsischen
Staatsoper.
www.semperoper.de
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