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Abb:
Wolfgang Peter
Thomas Hengelbrock dirigierte
Monteverdis Oper "L'Orfeo" am 5. und 6. Oktober
2002 im Festspielhaus.
Mit dabei waren der Balthasar-Neumann-Chor und das
Balthasar-Neumann-Ensemble.
Am 6. Dezember 2002 war
Hengelbrock mit dem Balthasar- Neumann-Ensemble und
-Chor erneut im Festspielhaus zu Gast. Auf dem
Programm stand die "H-Moll-Messe" von Johann
Sebastian Bach.
Antonio Caldaras "Missa
dolorosa" und Georg Friedrich Händels "Dixit
Dominus" wurden am 14. März 2003 von Thomas
Hengelbrock, dem Balthasar-Neumann-Chor und dem
Balthasar-Neumann-Ensemble dem
Festspielhaus-Publikum präsentiert.
Am 26. und 27. September 2003
dirigierte Thomas Hengelbrock die Oper "Dido und
Aeneas" des englischen Komponisten Henry Purcell
und brachte mit seinem Ensemble "die expressiven
Gesten der Musik in subtiler Phrasierung und
Artikulation zum Ausdruck". (BT 29.9.2003)
Am 13. Dezember 2003
gestalteten Thomas Hengelbrock, das
Balthasar-Neumann-Ensemble, der
Balthasar-Neumann-Chor und Klaus
Maria Brandauer "Das
andere Weihnachtskonzert" im Festspielhaus.
Anlässlich der
Pfingstfestspiele
2004
übernahm Thomas Hengelbrock die musikalische
Leitung der Eröffnungsinszenierung von
Guiseppe
Verdis "Rigoletto".
Am 1. und 2. Oktober 2004 wurde
die Semi-Oper (Oper mit gesprochenem Dialog) "King
Arthur" des größten englischen
Barockkomponisten Henry Purcell von Thomas
Hengelbrock und seinen Musikanten
aufgeführt.
Am 5. März 2005 stand
für die Musiker die Johannes-Passion BWV 245
von Johann Sebastian Bach auf dem Programm. Da
Thomas Hengelbrock erkrankt war, dirigierte der
britische Experte für Barockmusik, Harry
Christophers, das Konzert.
Mehr
über Harry Christophers
Am 4. Dezember 2005 dirigierte
Thomas Hengelbrock "The Messiah" von Händel im
Festspielhaus Baden-Baden.
Der sympathische und
unkomplizierte Thomas Hengelbrock ist inzwischen
eine feste Größe im Festspielhaus
Baden-Baden. Am 25. März 2007 und bei den
Pfingstfestspielen am 27.
und 29. Mai 2007 war der Meister aus Freiburg
wieder Gast im Oostal, um dem Publikum wieder
verschollene "Schätze" zu
präsentieren.
Verdis
"Fallstaff"
bei den Pfingstfestspielen
in Baden-Baden
Die Neuinszenierung von Verdis Fallstaff wurde zu
einem gelungenen Auftakt der diesjährigen
Pfingstfestspiele in Baden-Baden. Unter der Regie
von Philippe Arlaud wurde die Aufführung zu
einem musikalischen Genuss. Er brachte das
hochkarätige Solistenensemble zum Spielen und
vermied jeden Regieballast.
Alles erschien leicht und schwerelos in
kunterbunten Kostümen und mit spielerischer
Lichtraffinesse.
Das Bühnenbild war eine weiße in einem
Halbkreis geschwungene Wand und wurde erst durch
die Videokunst von Robert Nortik zu einer
Augenweide. In Windeseile verwandelte sich das
Bühnenbild von einem englischen Rasen zu einem
nächtlichen Birkenwald.
Der dynamische Dirigent Thomas Hengelbrock
ließ das Balthasar-Neumann-Orchester auf
Originalinstrumenten spielen, was dem
Orchesterklang eine authentische, der Verdi-Zeit
entsprechende Gestalt gab, tönend aber nicht
dröhnend.
Der hochgewachsene und stimmgewaltige italienische
Bariton Ambrogio Maestri ist eine Idealbesetzung
für den Fallstaff. Zusammen mit dem ihm zur
Seite stehenden Spitzenensemble, dem Bariton
Michael Volle, der Starsopranistin Vèronique
Gens, Jane Henschel, Gabriela Scherer, Maria
Bengtsson, Raúl Hernández und Robert
Tear wurde dem Zuhörer ein wunderbar
aufeinander abgestimmter Ensembleklang geboten.
Das Ensemble spielte mit viel Leichtigkeit und
Humor durch die einzelnen turbulenten Szenen. Das
Publikum bedankte sich mit tosendem Beifall
für diese wunderbare Aufführung und so
manch einer sinnierte über das bezeichnende
Schlusswort des "Fallstaff": "Tutto nel mundo
è burla - die ganze Welt ist voller
Narretei".
Marion Meloni, Rheinmünster
Am 12. September 2008
präsentierten Thomas Hengelbrock und der
Balthasar-Neumann-Cho Kantaten und eine Motette von
Johanns Sebastian Bach im Rahmen eines
Festkonzertes zum 10jährigen Bestehens des
Festspielhauses.
Während der
Herbstfestspiele 2008 dirigierte Thomas Hengelbrock
die Aufführung der Rossini-Oper "Il barbiere
di Siviglia" am 3. und 5. Oktober. Mehr >
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Als
Dirigent und Musikwissenschaftler ist Thomas
Hengelbrock nicht nur ständig auf der Suche
nach verschütteten Quellen, sondern er sucht
auch nach Präsentationsformen, die die Routine
des Konzertbetriebs aufbrechen und bereichern.
Thomas
Hengelbrock
Mit Strawinskys The Rake's Progress startete Thomas
Hengelbrock im Oktober 2000 erfolgreich seine erste
Saison als neuer Musikdirektor der Volksoper Wien; unter
der Regie von Philippe Arlaud präsentiert er
in der diesjährigen Spielzeit eine
Neuinszenierung der West Side Story.
Neben seiner Tätigkeit an der Volksoper wird
der Dirigent die Arbeit mit seinen beiden eigenen
Ensembles fortsetzen: dem aus jungen Solisten
bestehenden Balthasar-Neumann-Chor und dem
gleichnamigen Ensemble. Mit ihnen realisiert
Hengelbrock viele seiner
außergewöhnlichen Konzert- und
Musiktheaterprojekte.
Als Künstlerischer Leiter des erstmals 2001
stattfindenden Feldkirch Festivals konzipierte
Hengelbrock ein Programm, das der Alten Musik auf
historischen Instrumenten sowie
zeitgenössischen Kompositionen
gleichermaßen einen Platz einräumte.
Thomas Hengelbrock begann seine Karriere als
Geiger. Wichtige künstlerische Impulse erhielt
er durch seine Assistenztätigkeit bei Witold
Lutoslawski, Maurizio Kagel und Antal Dorati sowie
durch seine Mitwirkung in Nikolaus Harnoncourts
Concentus musicus. Das Freiburger Barockorchester,
das er 1985 mitbegründete, spielte bis 1997
unter seiner Leitung; mit den Amsterdamer
Bachsolisten arbeitete er von 1988 bis 1991, und
die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen wählte
mit ihm 1995 erstmals einen festen
Künstlerischen Leiter.
Als Dirigent folgt Thomas Hengelbrock den
Einladungen zahlreicher renommierter Orchester und
Opernhäuser und er machte sich als Entdecker
in Vergessenheit geratener Werke einen Namen.
"Abenteuer Musik" heißt die Konzertreihe, die
der Südwestrundfunk seit 1998 mit Hengelbrock
und den beiden Ensembles durchführt.
Mehr über Thomas Hengelbrock, den
Balhasar-Neumann-Chor und das Ensemble:
www.kulturprojekte.com
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