Festspielhaus   
Beim Alten Bahnhof 2   
76530 Baden-Baden   

Festspielhaus Baden-Baden

  

 

 


Bilanz der Spielzeit 2005/2006

„Made in Baden-Baden ist in der Opernwelt ein neues Gütesiegel“. Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser zieht unter diesem Motto eine durchweg positive Saisonbilanz 2005/2006. „Unser künstlerisches Profil konnte durch großartige Aufführungen in den vergangenen Monaten entscheidend geschärft werden“, blickt der 53-jährige ebenso zufrieden zurück wie voraus: „Nach Erfolgen wie dem des ‚Lohengrin’ oder des ‚Ring des Nibelungen’ blicken viele Musikliebhaber und –experten anerkennend auf die Musikstadt im Schwarzwald, die in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufstieg hingelegt hat“, so der künstlerische Leiter des größten deutschen Opernhauses. Mit befreundeten Künstler-Persönlichkeiten wie Valery Gergiev, Christian Thielemann, Thomas Hengelbrock oder Anne-Sophie Mutter soll dieser erfolgreiche Weg weitergegangen werden.

„Das Publikum schätzt unsere Linie und unterstützt sie“, so Andreas Mölich-Zebhauser, dessen Besuchererwartung bei einer Platzauslastung von 85 Prozent über die gesamte Saison um zehn Prozent übertroffen wurde.

Die eben erst beendeten Sommerfestspiele mit dem Mariinsky-Theater St. Petersburg bildeten den erfolgreichen Abschluss einer Saison voller künstlerischer Höhepunkte. „Für die Oper muss ich besonders Nikolaus Lehnhoffs und
Kent Naganos ‚Lohengrin’ und Robert Wilsons ‚Aida’ neben Valery Gergievs weiterentwickeltem „Ring“ nennen“, so Andreas Mölich-Zebhauser. Im Konzertwesen eroberten sich Christian Thielemann mit den Wiener Philharmonikern, Anna Netrebko und Anne-Sophie Mutter die Herzen des Publikums. „Martha Argerichs Schumann-Konzert wird vielleicht einmal als legendäres ‚Baden-Badener Konzert’ in die Musikgeschichte eingehen“, hofft der Intendant. „Oftmals waren es aber auch unerwartete Sensationen, die wir zwischen den ‚großen Titeln’ erleben durften“, so Mölich-Zebhauser, der zu solchen Momenten Aufführungen wie „Les Paladins“ mit William Christie oder die Bach-Kantaten mit Thomas Quasthoff zählt.

„Mein Dank gilt am letzten Tag der Saison vor allem unserem treuen Publikum, das unseren Weg neugierig und sympathisch offen mit uns geht“, so Andreas Mölich-Zebhauser, der sehr optimistisch in die neue Saison 2006/2007 blickt: „Mit John Neumeiers ‚Parzival’-Uraufführung (24.11.2006), dem Debüt des
Bolschoi-Balletts zu Weihnachten, unserer neuen „Tosca“ und der Premiere des „Falstaff“ haben wir allen Grund, wieder große internationale Aufmerksamkeit zu erregen. Den Saisonauftakt bildet ein Konzert der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle am 25. September 2006, gefolgt von Mozarts Oper „Don Giovanni“ (4., 6. ,8. Oktober 2006). René Jacobs wird dabei das Freiburger Barockorchester dirigieren, die Kostüme entwirft der Pariser Star-Designer Christian Lacroix. (PR)

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