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Baden-Baden
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Oldtimer-Tross "2000 Kilometer durch Deutschland" macht Station in Baden-Baden.

"Rollendes Museum" erneut in der Allee zu bewundern

Eine der namhaftesten europäischen Oldtimer-Veranstaltungen, die traditionsreiche "2000 Kilometer durch Deutschland" kommt wieder nach Baden-Baden. 220 sehenswerte und außergewöhnliche Oldtimer erreichen das Etappenziel in der Kaiserallee am morgigen Sonntag ab 20 Uhr. Baden-Baden ist nicht ohne Grund Etappenziel, heißt es in einer Mitteilung der städtischen Pressestelle: In den Jahren 1933 und 1934 starteten die "2000 Kilometer" in Baden-Baden. Und die Bäder- und Kurstadt an der Oos war auch das Ziel. Bei den Veranstaltungen in den 30er Jahren starteten jeweils annähernd 2.000 Fahzeuge, die die Strecke über Sachsen nach Berlin und zurück über das Ruhrgebiet und die Pfalz ohne Verschnaufpause für Fahrer und Fahrzeug zurücklegten. Nach rund 30 Stunden ununterbrochener Fahrt war der Stress vorbei, die wilde Meute taumelte erschöpft, aber glücklich ins Ziel zwischen Theater und Kolonnaden. Fahrer wie Hans Stuck, Manfred von Brauchitsch und Huschke von Hanstein standen damals am Anfang ihrer Karriere.

Heute ist die "2000 Kilometer durch Deutschland" eine Zuverlässigkeitsfahrt für Oldtimer. Die Strecke führt diesmal von Mönchengladbach über Baden-Baden, Würzburg, Dresden, Berlin, Wolfsburg, Münster wiederum nach Mönchengladbach. Eine Woche sind die Fahrzeuge unterwegs, vom 16. bis 23. Juli.
"Start und Ziel in Baden-Baden wäre nur dann möglich, wenn sich ein potenter Sponsor finden würde", so die Pressemitteilung weiter.




Zuverlässigkeitsfahrt für Oldtimer machte in Rastatt Station / Spenden für die „Aktion Mensch“

Faszination der rollenden Veteranen

Bei der zwölften Neuauflage der historischen Oldtimer-Zuverlässigkeitsfahrt „2000 km durch Deutschland“, machten viele Museumsstücke der Automobilbranche Halt auf dem Marktplatz in Rastatt. Rund 185 Oldtimer und 15 Veteranen-Motorräder waren in Mönchengladbach an den Start gegangen, um auf einer Reise durch fast alle Bundesländer dem Publikum die rollende Ausstellung vorzuführen.
In Rastatt hielt die Parade im Rahmen der Jugendveranstaltung „Go Sports“. Das älteste Fahrzeug war dabei ein Studebaker Special Six EL, Baujahr 1922, der von Hans-Erich Scheffler aus Rinteln gefahren wurde. Die jüngsten Gefährte stammten aus den Anfängen der 70er. Ein besonders seltenes Stück kam in diesem Jahr aus Australien, nämlich ein Glas Goggomobil/Buckle Dart, Baujahr 1959. Auch Prominenz war hinter dem Steuer der Wagen zu sehen. Jean Pütz gab sich bei der Veranstaltung als Fahrer eines Oldtimers die Ehre.
Die Zuverlässigkeitsfahrt „2000 km durch Deutschland“ hatte in den 30er Jahren einen hohen Stellenwert. Millionen von Zuschauern säumten damals die Strecke. Später jedoch geriet diese Veranstaltung durch den kalten Krieg und den Mauerbau fast völlig in Vergessenheit. Erst 1989 fand die erste Neuauflage der Parade statt. 1990 konnte schließlich eine Route durch das vereinte Deutschland realisiert werden, was zu einem enormen Popularitätsschub der Fahrt führte. Mehr als 500.000 Zuschauer feierten diese automobile Wiedervereinigung.


© Badisches Tagblatt



 


 

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