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Innerhalb weniger Stunden lässt es
sich vom mittelalterlichen Schloss in eine
römische Villa, einen orientalischen
Palast oder einen griechischen Tempel
verwandeln. Das gleiche gilt auch für
Nebengebäude, für Tore und
Türme und sogar für die Felsen.
Selbst sie sind erstaunlich wandelbar. Nur
die alten Bäume, die überall
dazwischen stehen, sind es nicht, denn sie
sind echt Natur.
Eine große Anziehungskraft haben die
sommerlichen Abendvorstellungen, die im
Licht der Scheinwerfer von einer besonders
stimmungsvollen Atmosphäre verzaubert
werden. Höhepunkt jeder Spielzeit ist
das Festliche Konzert.
Ötigheim, eine Gemeinde mit rund 4000
Einwohnern, verdankt seine
Volksschauspiele dem Pfarrer Josef Saier.
1906 gründete er die Schauspiele.
Noch im gleichen Jahr war auch die erste
Vorstellung: "Die beiden Tilly".
Leider war diese Uraufführung nicht
gerade ein Erfolg. Aber der Pfarrer Saier
und seine Ötigheimer Laien-Darsteller
gaben nicht auf. Die erste richtig
brauchbare Inszenierung kam 1910 zustande:
"Wilhelm Tell". Nun wurde jedes Jahr
gespielt - bis 1939. Nach dem Krieg ging
es gleich 1945 weiter. Und seitdem
kontinuierlich bis heute.
Der Ort Ötigheim liegt im Landkreis
Rastatt, Richtung Karlsruhe, ca. 30 km von
Baden-Baden entfernt und ist bequem mit
dem Auto, mit Bussen oder mit der Bahn zu
erreichen. Ausreichend Parkplätze
befinden sich direkt beim Theater.
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