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Deutscher Medienpreis
Baden-Baden
Der Deutsche Medienpreis wurde 1992 von Media
Control ins Leben gerufen, um über alle
politischen Interessen und Medienkonglomerate
hinweg eine Auszeichnung für
Persönlichkeiten zu schaffen, die in einem
Jahr die Gesellschaft oder die Politik prägend
beeinflusst haben. Der Preisträger wird durch
eine breit angelegte Befragung von Media Control
ermittelt. Befragt werden die Chefredakteure der
reichweitenstärksten und einflussreichsten
Medien in Deutschland. Auswahlkriterium bleibt die
Frage, welche Persönlichkeit hatte im
abgelaufenen Jahr eine herausragende Bedeutung oder
hat der Zeitgeschichte einen prägenden Stempel
gegeben. Die Vorschlagsliste für die Befragung
wird neutral von Media Control und einem
Beraterkreis von Chefredakteuren unter dem Vorsitz
von Stefan Aust, DER SPIEGEL, gemeinsam
erarbeitet.
Der Preis selbst ist eine handgeformte, bemalte
Keramikfigur auf einem blauen brasilianischen
Marmorsockel. Der seit 1972 in Deutschland lebende
Schweizer Künstler, Roland Junker, schuf die
Skulptur, die jedes Jahr andere Formen und Farben
erhält und von der Staatlichen
Majolika-Manufaktur in Karlsruhe gefertigt
wird.
Bisher wurden
ausgezeichnet:

Steffi Graf und Andre
Agassi
(2007)
Juan Carlos I. (2006)
Bono
(2005)
Hillary Clinton (2004)
Kofi Annan (2003)
Königin Silvia von Schweden
und Königin Rania von
Jordanien
(2002)
Rudolph Giuliani (2001)
Gerhard
Schröder
(2000)
Bill Clinton (1999)
Nelson Mandela (1998)
König Hussein von Jordanien (1997)
Boris Jelzin (1996)
Yassir Arafat und posthum Yitzhak Rabin (1995)
François Mitterrand (1994)
Dr. Helmut Kohl (1993)
Dr. Helmut Thoma (1992)
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