Die Schauspielerin wurde 1965 in Solingen geboren.
Nach dem Abitur ging sie nach München, um
Germanistik und Theaterwissenschaften zu studieren.
So märchenhaft die Karriere von Veronica
Ferres auf den ersten Blick scheint, so zäh
erkämpft ist sie wirklich: zielstrebig und mit
Ehrgeiz hart erarbeitet. Keine der zwölf
Schauspielschulen, bei denen sie sich beworben
hatte, nahm sie auf. Ihre Ausbildung musste sie
selbst organisieren.
Nach mehrjährigen Bemühungen bekam sie
eine kleine Fernsehrolle. Zehn Jahre danach war sie
ein Star. Als hüllenlose Muse gelang ihr in
dem Kinofilm "Schtonk" unter der Regie von Helmut
Dietl der Durchbruch. Es folgten weitere
Kassenschlager.
Sie bewegt sich in ihren Rollen von der Hure zur
Heiligen, von der Guten, die zur Mörderin
wird, bis zur eiskalt kalkulierenden Killerin.
Blickt man auf ihr stattliches, mehr als
zehnjähriges Repertoire in Theater, Film und
Fernsehen, entdeckt man bereits eine großes
Repertoire von Rollen in auffallend vielen
Inszenierungen.
1998 avancierte Veronica Ferres zur Quoten-Queen
des deutschen Fernsehens: Ihr ZDF-Zweiteiler "Eine
ungehorsame Frau" unter der Regie von Vivian Naefe
wurde von fast zehn Millionen Zuschauern
gesehen.
Auch auf der Leinwand kann Veronica Ferres auf
beachtliche Erfolge zurückblicken: 1992 wurde
sie in Helmut Dietls "Schtonk" als holde Muse
namens Martha bekannt. Seit 1996 ist sie als "Das
Superweib" in aller Munde. 1997 spielte sie in
Dietls "Rossini" das karrierebesessene
Schneewittchen. Kleine aber feine Rollen spielte
Veronica Ferres in Ralf Huettners "Babylon", "Der
Papagei" und in "Voll Normaaal", wo sie ihr
komisches Talent unter Beweis stellte.
1992 erhielt sie den Bambi, 1998 die Goldene
Kamera.