Hannelore Elsner wurde am 26. Juli 1947 im
bayerischen Burghausen geboren. Sie ist eine der
herausragenden Schauspielpersönlichkeiten im
deutschen Film und Fernsehen. Hannelore Elsner
verkörpert eine frauliche Ausdruckskraft, in
der Schönheit, Selbstbewußtsein und
Erotik auf faszinierende Weise zueinander finden.
Mit ihrer schauspielerischen
Wandlungsfähigkeit, die alle Facetten von der
historischen Kostümrolle bis zur modernen
Kommissarin mühelos umspannt, hat sie hohe
Anerkennung bei Presse und Publikum erreicht.
Ihr Filmdebüt gab Hannelore Elsner 1959 im
Alter von 17 Jahren als Partnerin von Freddy Quinn
in "Freddy unter Sternen". Hauptrollen in
Publikumsfilmen wie "Das Mädchen mit den
schmalen Hüften", "Ein Alibi zerbricht", "Die
Herren mit der weißen Weste" und "Der Stoff,
aus dem die Träume sind" machten Hannelore
Elsner zu einer der beliebtesten und
meistbeschäftigten Nachwuchsschauspielerinnen
der sechziger und frühen siebziger Jahre.
Schon früh entwickelte Hannelore Elsner ein
breites schauspielerisches Repertoire, mit der sie
der drohenden stereotypen Besetzung als erotische
Dunkelhaarige erfolgreich entgegenwirkte. Als
Bühnenschauspielerin konnte man sie ab 1962 in
München und Berlin sehen. Auf der Leinwand
zeigte sie darstellerische Glanzleistungen in
vielen preisgekrönten Produktionen, wofür
ihr 1972 die Goldene Kamera und 1991 in Monte Carlo
die Silberne Nymphe verliehen wurden. Im Fernsehen
hatte sie zahlreiche Hauptrollen in Fernsehspielen,
wo sie mit fast allen namhaften Regisseuren
zusammengearbeitet hat. Ihren bislang
größten Fernseherfolg feierte die
Schauspielerin 1994 als Lea Sommer in der
Kriminalserie "Die Kommissarin", wofür sie
noch im gleichen Jahr mit dem Telestar als beste
Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde.
In Anerkennung für ihre vielseitige Arbeit und
beständige Popularität wurde die
Schauspielerin 1997 mit dem Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet.