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"Von Zeit zu Zeit muss es einen Maler geben, der
die Malerei zerstört. Cézanne tat dies.
Picasso tat es mit dem Kubismus. Und
schließlich tat es Pollock. Er hat unsere
Vorstellung vom Bild radikal über den Haufen
geworfen. Danach konnte es wieder neue Bilder
geben."
(Willem de Kooning, 1956)
Jackson Pollock
wurde am 28. Januar 1912 in Cody,
Wyoming, geboren.
1929 begann er in Los Angeles sein Studium der
Malerei. Danach ließ er sich in New York
nieder.
1942 stellte er bei der "International Surrealist
Exhibition" aus und hatte ein Jahr später bei
Peggy Guggenheim seine erste Einzelausstellung.
Ab 1946 begann er mit der Aktionsmalerei
("Action
Painting"), wobei er Farbe von oben auf die
am Boden liegende Leinwand tropfen ließ
("Dripping"). Diese Technik, von Max Ernst
erfunden, wurde von Pollock systematisch
angewendet. Pollock arbeitete auch Glasscherben,
Holz und Sand in seine Bilder ein. Später nahm
er noch schwarzen Kunstharz hinzu, um so einen
Kontrast mit dem weißen Hintergrund der
Leinwand zu erzielen.
Jackson Pollock starb am 11. August 1956 bei einem
Autounfall in New York.
In seinen abstrakt
expressionistischen Bildern wollte er durch Kontraste den
Widerspruch zwischen Körper und Seele
verdeutlichen.
Der Herstellungs- und Entstehungsprozess seiner
Werke stand für Pollock immer im Vordergrund -
ganz im Gegensatz zum Anliegen anderer
Künstler seiner Zeit, wie etwa Mondrian, der
strenge und kontrollierte Bilder schuf.

Such Desperate Joy.
Imagining Jackson Pollock.
von Helen Harrison
Taschenbuch, 320 Seiten,
Maße: 15 x 23 cm,
Thunder's Mouth Press,
amerikanische Ausgabe

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