Robert Indiana

  Illustration © Wolfgang Peter

 


Robert Indiana

wurde 1928 in New Castle, Indiana, als Robert Clarke geboren. Er studierte 1945 am John Harron Institute, Indianapolis, 1946 am Munson-Williams Procter Institute, Utica, 1947-52 zusammen mit Claes Oldenburg am Chicago Art Institute, 1952 am Edinburgh College of Art und an der London University. 1954 ließ er sich in New York nieder.

1959 wurde seine Künstlerwerkstatt in New York abgerissen und an deren Stelle das World Trade Center errichtet. Er übersiedelte nach Bowery.

1964 erscheint Indiana in
Andy Warhols Film "Eat".

Robert Indiana gehört zu den bekanntesten
Pop Art Künstern Amerikas. In seinem Werk kommt der Schimmer des amerikanischen Optimismus zum Ausdruck, unter dessen Hülle aber ein harter, schneller Sinn für pragmatische Realität, sogar Zynismus, verborgen liegt.

Was die grafische Kunst Robert Indianas auszeichnet, ist die stilsichere kalkulierte Verbindung von Typografie und Farbflächen-Geometrie.

1966 entstanden seine ersten Serigraphien, die das Wort "LOVE" zum Inhalt hatten und denen noch viele weitere folgten wie 1967 das Portfolio "Numbers". 1971-1982 entstanden weitere zahlreiche Siebdrucke u.a. im Auftrag des Museum of Modern Art, New York. Indianas Werke wurden bereits in vielen Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt.

Robert Indiana wurde durch sein Leben und Arbeiten zum Maler amerikanischer Worte, amerikanischer Zeichen und Symbole, zum Maler des American Dream.


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Robert Indiana

Robert Indiana : Figures of Speech.
Von Susan Elizabeth Ryan und Robert Indiana.
Gebundene Ausgabe, 288 Seiten,
Maße: 21 x 26 cm, amerikanische Ausgabe,
Yale University Press

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