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Geheimnisvolle Plätze im
Breisgau
Der Breisgau, besonders
vielfältige und malerische Region im
Südwesten Baden-Württembergs wird von
Georg Schmidt-Abels unter dem Leitwort "Unbekanntes
entdecken und Bekanntes neu sehen" durchstreift,
und zwar kreuz und quer, wie auf
Übersichtskarten mit durchnummerierten
Stationen zu Beginn und am Ende des Buches deutlich
wird.
Gestartet wird in Freiburg, wovon zu erfahren ist,
dass sich auf dem dortigen Zähringer Burgberg
die zentrale Siedlung der Breisgaubewohner befunden
hat. Alemannen und Kelten hatten den Vorzug dieses
Ortes bereits erkannt. Deren Spuren finden sich
auch an anderen Stellen ebenso wie die der
Römer.
Zu erfahren gibt es vieles an Geschichtlichem und
an Geschichten der aufgesuchten 34 Orte, denen
jeweils ein Kapitel gewidmet ist. Was weiß
der Autor nicht alles in seinen gefällig
formulierten nicht allzu langen Beiträgen zu
berichten von heidnischen Kultstätten,
geheimnisvollen Seen, Kapellen, Kirchen und anderen
christlichen Bauwerken, vom Abbau von
Bodenschätzen, kargem Leben und
wirtschaftlichem Wohlstand, von Sagen, Aberglauben
und vielem mehr.
Die Lektüre animiert, sich näher mit dem
einen oder anderen Sachverhalt zu
beschäftigen, wozu ein ausführliches
Literaturverzeichnis wertvolle Hilfestellung
leisten kann. Die begleitenden reizvollen
Fotografien laden zudem dazu ein, den Spuren Georg
Schmidt-Abels zu folgen und beispielsweise den
"Fudschijama des Breisgaus" aufzusuchen. Das
handliche, sehr ansprechend aufgemachte Buch sollte
dabei nicht fehlen, damit man sich auf dem Weg
dorthin informieren kann, was es in der direkten
Umgebung noch an Entdeckens- und Sehenswertem
gibt.
Das Buch ist im Verlag Ernst
Kaufmann erschienen.
Rezension:
Rika Wettstein, Baden-Baden
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Geheimnisvolle Plätze im Breisgau
von Georg Schmidt-Abels
168 Seiten, 78 Farbfotografien, gebundene
Ausgabe

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