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Lesen Sie die
8-teilige Serie von Franz Alt:
Stirbt die
Artenvielfalt? Wer ist schuld am
Artensterben?
Auf seiner "Sonnenseite" schreibt der Baden-Badener
Autor in einer 8-teilige Artenschutzserie zur
Artenschutzkonferenz in Bonn: In dieser Serie geht
es um die Zukunft des Lebens. Auf unserer Erde gibt
es Millionen von Lebensarten - Pflanzen, Tiere,
Menschen. Die Fülle des Lebens ist in
Milliarden Jahren gewachsen. Millionen Arten haben
wir bis heute noch gar nicht entdeckt - vor allem
die Vielfalt des Lebens in den Regenwäldern
und in den Meeren.
Wir können sicher sein, dass die
natürliche Lebensvielfalt keine bloße
Laune und Spielerei der Natur ist, sondern eine
große Bedeutung für den Fortbestand des
Lebens auf der Erde hat. Ohne die Vielfalt von
Tieren und Pflanzen gibt es keine Menschen. Und
dennoch rotten wir zur Zeit jeden Tag bis zu 150
Tier- und Pflanzenarten aus. Wir führen einen
Dritten Weltkrieg gegen die Natur und damit gegen
uns selbst. Im Jahr 1900 gab es in Bayern noch 35
verschiedene Rinderrassen - jetzt sind es gerade
noch vier. In China wurden vor 80 Jahren noch 6000
verschiedene Reissorten angebaut, jetzt sind es
noch sechs.
Franz Alt schreibt: "Je stärker wir Menschen
in die Natur eingreifen, desto mehr und desto
schneller das Artensterben. Und wir werden immer
mehr Menschen. Zur Zeit Jesu gab es etwa 250
Millionen Menschen. 1800 Jahre später etwa
eine Milliarde. Als ich vor 70 Jahren geboren
wurde, waren wir 2 Milliarden, heute 6,5 und in 50
Jahren werden etwa 10 Milliarden Menschen auf
dieser kleinen Erde leben". Weiter>
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