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Hurra,
die Inder kommen...
Im
(Er)Finden neuer Zielgruppen ist die Baden-Baden
Kur & Tourismus GmbH immer für eine
Überraschung gut.
2001 waren es noch die Chinesen, die laut der
städtischen Chef-Vermarkterin Brigitte
Goertz-Meissner der kommende Markt seien.
Sie mutmaßte, dass in China mehr
Millionäre leben, als Deutschland Einwohner
habe und dass diese zahlungskräftige Klientel
aus dem Reich der Mitte bereits in den
Startlöchern ins Tourismuszeitalter stehe.
Mittlerweile sind die Chinesen tatsächlich zu
vielen touristischen Zielen weltweit gestartet.
Doch anscheinend liegt Baden-Baden nicht auf ihrer
Zielgeraden.
Macht nichts, wenn die Chinesen ausbleiben. Es gibt
ja noch die Inder.
Im Februar 2007 beschloss Goertz-Meissner, dass nun
Indien ein interessanter Zukunftsmarkt sei. Man
wolle im Laufe des Jahres mit gezielter Werbung an
den Markt gehen und die Verbindungen Baden-Badens
mit Indien in den Vordergrund stellen.
Man darf gespannt sein, was Baden-Baden mit Indien
verbindet.
Die Inderkennerin Goertz-Meissner, laut Badischem
Tagblatt: "Die Inder mögen Naturheilverfahren,
sind elitebewusst und gehen gerne ins Grüne."
Außerdem gehen die Inder im Familienverbund
auf Reisen und nicht wie die Japaner und Chinesen
in Gruppen. "Das passe zu Baden-Baden."
Was dazu wohl Ganesha sagen würde?


ADAC Motorwelt, Febraur 2007
Übrigens: Während man in Baden-Baden
über neue Zielguppen und Märkte
philosophiert, hat die Nachbargemeinde Bühl,
gegen Baden-Baden geradezu ein touristisches
"Leichtgewicht", in Deutschlands
auflagenstärkster Publikation eine ganz
profane Anzeige geschaltet. (WP)
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Ganesha ist eine der beliebtesten Gottheiten der
Inder. Er wird angebetet, wenn man Glück
für den Weg oder eine Unternehmung braucht, er
steht für Beginn und Veränderung,
verbunden mit Schutz und Gelassenheit, er
verkörpert Weisheit und Intelligenz. Zu seinen
Angelegenheiten gehören die Poesie, Musik und
Tanz und er ist der Herr über die
Wissenschaften.
Abb. © Wolfgang Peter
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